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Jörg Drescher aus Deutschland (lebt in der Ukraine): Anfang der 1990ern las ich das Akronym «SMI²LE» in einen Aufsatz von Robert A. Wilson und sah 1994 zufällig einen Bericht über das «Megacities Project». Seither sammle ich Ideen und beschäftige mich mit Lösungsansätzen, was auf der Welt «besser» gemacht werden könnte. Seit vielen Jahren schreibe ich Artikel und veröffentlichte 2006 das Buch «Iovialis – Geständnis eines Terroristen». Darin werden in Romanform Gesellschaftsprobleme beschrieben, die mitunter Ursachen für Terrorismus sein können. Im Oktober 2008 hatte ich vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise die Idee, das Journal «SMI²LE – Blick in die Zukunft» in mehreren Sprachen zu machen. Dazu fragte ich Yulia Samus und Olesya Storozhuk, ob sie Interesse hätten, dafür Texte zu schreiben, bzw. zu übersetzen. |
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Yulia Samus aus der Ukraine: Von 2007 bis 2008 arbeitete ich bei der englischsprachigen Wochenzeitschrift «What’s On». Dort lernte ich in einem Intensivkurs Journalistik und die redaktionelle Arbeit kennen. Mir wurde allerdings klar, dass sich der Großteil der Informationen in Unterhaltungszeitschriften auf PR stützt, weshalb es für mich uninteressant wurde, für solche Ausgaben zu schreiben. Ich fing danach zu reisen an, um Erfahrungen zu sammeln, sowie die politische und wirtschaftliche Situation in Europa aus den Augen der Einwohner unterschiedlicher Länder zu betrachten. Als die Idee des kostenlosen Journals entstand, habe ich sie bestmöglichst unterstützt, weil es bisher nichts Vergleichbares in der Ukraine gibt. |
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Olesya Storozhuk aus der Ukraine: Seit 2006 habe ich an mehreren Jugendprojekten in der Ukraine teilgenommen, wodurch ich Erfahrungen in der Zusammenarbeit, bei Führungsaufgaben und mit Eigeninitiative machte. Ich war zuerst Redakteur bei dem Informationsportal UNISTUDY und bin jetzt Träger davon. In der gleichen Zeit nahm ich an verschiedenen nationalen und internationalen Programmen über Sozialarbeit, Jugendbeteiligung und Medienprojekte teil – Trainings, Seminaren, Workshops in der Ukraine und im Ausland. Die Arbeit an dem Journal «SMI²LE» interessiert mich deshalb, um meine eigenen Erfahrungen in ein Projekt einzubringen, womit eine positive Vision geschaffen wird, die sich an die ganze Welt richtet und dazu dient, globale Änderungen einzuleiten. |










